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Höchster Weingenuss mit Slowenien-Weine Aktualisiert: 22.08.2017
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Höchster Weingenuss mit Slowenien-Weine
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Weinland

Weinland Brda

Collio-Brda, die Görzer Hügel

Im K & K Österreich war es ein Weinbaugebiet, die Brda-Weine hatten am Wiener Hof einen sehr guten Ruf. Man nannte es "In den Ecken", weil es ganz am Rande der österreichischen Monarchie lag. 1918 kam dann alles zu Italien. Nach 1945 wurde die Grenze sehr willkürlich, oft mitten durch die Winzerhöfe gezogen. Viele Weinbauern slowenischer Abstammung lebten nun in Italien und halfen mit, das Collio weltweit gekannt zu machen. Namen wie Gravner, Jerman, Buzzinelli, Bensa, Keber, Toros, Primosic, nur um ein paar zu nennen, wurden weit über die Grenzen Italiens bekannt.

In Italien ist schon seit bald drei Jahrzehnten das Friaul und vor allem das Gebiet Collio bekannt für die vermutlich besten Weißweine des ganzen Landes. Waren sie früher vor allem frisch und fruchtig, so sind in den letzten Jahren auch viele gutstrukturierte und im Barrique ausgebaute Weine dazugekommen.

Aufgrund der Boden- und Klimabedingungen (der Gegensatz zwischen dem nahen Mittelmeer und den nicht weit entfernten Alpen, viel Sonnenschein und trotzdem ausreichenden Niederschlägen) hört man immer wieder, dass auf der ganzen Welt kein anderes Gebiet so gut für den Weißweinanbau geeignet ist. Dabei muss aber hinzugefügt werden, auch die Roten haben im letzten Jahrzehnt grandios zugelegt.

60 % des Collio und vor allem auch mit einigen der besten Hügellagen, liegen in Slowenien und hören auf den Namen Brda, auf deutsch Hügel.

Im damals zu Jugoslawien gehörenden Brda wurde nach 1945 die große Winzergenossenschaft in Dobrovo gegründet. Alle Weinbauern mussten nun ihre Trauben dort abliefern. Nur einer weigerte sich beharrlich. Anton Kristancic, Inhaber des bereits im Jahr 1700 gegründeten und seit 1820 im Besitz der Familie Kristancic befindlichen Weinguts Movia. Er machte weiterhin seinen eigenen Wein, den er offen und im Fass verkaufte. An Private, an Gastwirtschaften und dann auch an den jugoslawischen Staat, der die schon damals gehobene Qualität der Movia-Weine bald erkannte und für protokolarische Zwecke nutzte. Anton war der Vater von Mirko und Großvater des heutigen Weinmachers und Weingenies Ales. Und auch heute noch ist Movia der slowenische Weinlieferant Nr. 1 für die protokolarischen Bedarf Sloweniens.

Ales Kristancic (Jahrgang 1996) studierte an der Weinbauschule in Conegliano im italienischen Veneto und absolvierte anschließend - von den Professoren auf grund seiner Begabung und seines Könnens besonders gefördert - jeweils halbjährige Praktiken in Bordeaux und in Burgund. Im Chateau Petrus und in der Domaine von Romanée-Conti. Bessere Adressen gibt es auch in Frankreich nicht.

Mit diesem Rüstzeug leitete er den Aufschung bei Movia und in ganz Brda ein und riss damit eine ganze Winzergeneration mit sich nach oben. Mit dem Jahrgang 1986 füllte Ales erstmals in Flaschen ab. Inzwischen sind es in Brda mit seinen rund 2.000 Hektar Anbaufläche üer 100 Winzer die ihm mit ihren eigenen Flaschenfüllungen nacheifern, aber immer seine Vorreiterrolle anerkennen. Miran Sirk von Bjana, Stojan Scurek, Edi Simcic, Aleksij Erzetic und viele andere dokumentieren die Klasse dieses Weinbaugebietes.

Weitere Innovationen für Brda leitete Aleš Kristanèiè ein. Der erste Barriquewein mit dem Merlot 1988, der erste rote Primeur (Mlado Vino) mit dem Movino 1990, der erste Strohwein mit dem Izbrani Plodovi 1990. Weine aus Einzellagen mit dem Turno 1996. Dann der auf jahrhunderte alter Tradition basierende und so geniale Puro-Sekt ab dem Jahrgang 1999. Und dann der ungeschwefelte Rebula ab dem Jahrgang 2005. Er hört auf den schönen Namen Lunar.

Heute, da Slowenien seit Mai 2004 der EU angehört, endecken Collio und Brda immer mehr die Gemeinsamkeiten der Vergangenheit für die Gestaltung einer erfolgreichen Zukunft.

Ales Kristancic Collio und Brda sind also ein Weinbaugebiet. Und das dokumentiert sich auch in diesem wunderbaren Buch "Collio/Brda" aus der Reihe "Europa Erlesen". Herausgegeben von Hans Kitzmüller und Lojze Wieser. Der erste ist selber Winzer im Collio und der zweite ist Inhaber des Wieser Verlages in Klagenfurt. Sie haben in 87! Kurzgeschichten alles zusammengetragen was hier in Vergangenheit und Gegenwart wichtig war und ist.

Dieses Buch müssen Sie lesen. Dann wissen Sie alles über dieses hervorragende Weinbaugebiet im Herzen Europas. 286 Seiten. Nur € 12,95.
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